Regenerativer Tourismus

Machu Picchu: Wiederherstellung der Natur, Inspiration für Nachhaltigkeit und Wegbereiter einer neuen Ära klimafreundlichen Welterbetourismus

Machu Picchu: Wiederherstellung der Natur, Inspiration für Nachhaltigkeit und Wegbereiter einer neuen Ära klimafreundlichen Welterbetourismus

Während die Welt nach Modellen für regenerativen Tourismus und wirksamen Klimaschutz sucht, bleibt Machu Picchu ein lebendiges Zeugnis dafür, wie kulturelles Erbe und Natur gemeinsam geschützt werden können. Seitdem das historische Schutzgebiet seine erste Zertifizierung für Klimaneutralität erhalten hat, verfolgt es eine langfristige Vision, in der Naturschutz, ökologische Wiederherstellung und nachhaltiger Tourismus sich gegenseitig verstärken. Dieser Artikel bietet sowohl einen analytischen Überblick über die Fortschritte des Schutzgebietes als auch ein spezielles Interview mit Frau [Name fehlt]. Ruth Saire, Administratorin des Machupicchu National Historic Sanctuary, deren Einblicke die Strategien, Werte und Kooperationen hinter Machu Picchus Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit in Peru und der gesamten Region verdeutlichen. Wiederherstellung degradierter Gebiete: Eine Verpflichtung, die jedes Jahr an Bedeutung gewinnt Die erste Zertifizierung als klimaneutral stellte nicht nur einen Meilenstein dar, sondern auch eine erneuerte Verpflichtung zum Schutz und zur Wiederherstellung einer der bekanntesten Landschaften der Welt. Seitdem wurden in Machu Picchu umfangreiche Maßnahmen zur ökologischen Wiederherstellung durchgeführt: Diese Eingriffe haben die Vegetationsdecke vergrößert, die Bodenstabilität verbessert und die Kohlenstoffbindungskapazität des Schutzgebietes erhöht, wodurch ein spürbarer Fortschritt bei der Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele sichergestellt wurde. Ein lebendiges Klassenzimmer: Wie Machu Picchu der Welt Nachhaltigkeit lehrt Machu Picchu ist mehr als ein historisches Wunder – es ist ein dynamischer Ort für Umwelterziehung. Aus der Perspektive der andinen Kosmovision vermittelt das Heiligtum Werte wie Gegenseitigkeit, Respekt und Gleichgewicht mit der Natur. Besucher lernen Nachhaltigkeit kennen durch: So wird jeder Besuch zu einer Gelegenheit für persönliches und kollektives Bewusstsein und fördert nachhaltige Praktiken weit über die Grenzen Perus hinaus. Ein Leuchtfeuer für andere ikonische Stätten: Tikal, Cristo Redentor, Galápagos und mehr Machu Picchu ist zu einem einflussreichen Bezugspunkt für andere renommierte Natur- und Kulturziele geworden. Delegationen aus Tikal (Guatemala), Cristo Redentor (Brasilien) und den Galápagos-Inseln (Ecuador) besuchen die Inselgruppe regelmäßig, um ihr Naturschutzmodell und ihr nachhaltiges Tourismusmanagement zu studieren. Dieser zunehmende Austausch eröffnet die Möglichkeit, ein regionales Netzwerk nachhaltiger Reiseziele zu entwickeln und die Zusammenarbeit zu stärken. Eine solche Kooperation würde die Führungsrolle der Region im Bereich der Denkmalpflege und des Klimaschutzes festigen. Fragen und Antworten mit Ruth Saire – Administratorin des Nationalen Historischen Schutzgebiets Machu Picchu In diesem Interview reflektiert Ruth Saire über die im Schutzgebiet erzielten ökologischen Fortschritte, die Wirkung von Machu Picchu auf die Besucher und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit anderen emblematischen Reisezielen. 1. Welche konkreten Fortschritte wurden bei der Wiederherstellung geschädigter Gebiete seit der ersten Klimaneutralitätszertifizierung von Machu Picchu erzielt? „Seit der ersten Zertifizierung steht sie sowohl für Anerkennung als auch für Kontinuität in unserem Engagement für den Erhalt und die Stärkung der ökologischen Wiederherstellung des Machupicchu National Historic Sanctuary für die Welt.“ Wir haben kritische Gebiete mit einheimischen Arten wiederaufgeforstet, erodierte Zonen mithilfe von Bioengineering-Techniken wiederhergestellt, invasive Arten bekämpft und die Überwachung der natürlichen Regeneration verstärkt. Diese Maßnahmen haben die Vegetationsdecke vergrößert, die Bodenstabilität verbessert und die Fähigkeit des Schutzgebietes zur Kohlenstoffbindung erhöht, was direkt zu unseren Nachhaltigkeitszielen beiträgt.“ 2. Wie inspiriert und sensibilisiert Machu Picchu aus kultureller Sicht Besucher für die Annahme nachhaltigerer Gewohnheiten? „Aus kultureller Sicht glauben wir, dass Machu Picchu ein lebendiges Beispiel für Nachhaltigkeit ist.“ Die hier zum Ausdruck kommende andine Kosmovision lehrt Respekt, Gegenseitigkeit und Harmonie mit der Natur. Die Besucher lernen, indem sie beobachten, wie die Inkas bauten, indem sie sich in die Umwelt integrierten, anstatt gegen sie anzukämpfen. Darüber hinaus verstärken die Hinweisschilder und die Arbeit der Mitarbeiter des historischen Schutzgebietes die Botschaften über Naturschutz, verantwortungsvolle Abfallwirtschaft, Respekt vor der Tierwelt und Brandverhütung. All dies inspiriert die Besucher dazu, bewusstere und nachhaltigere Praktiken anzuwenden.“ 3. Wie beurteilen Sie das wachsende Interesse anderer Reiseziele – wie Tikal, Cristo Redentor oder den Galápagos-Inseln –, die Machu Picchu besuchen, um aus dessen Erfahrungen zu lernen? Welche Maßnahmen sind erforderlich, um die Zusammenarbeit zu stärken? „Das historische Heiligtum von Machu Picchu wird oft mit Reisezielen wie Tikal, der Christusstatue oder den Galapagosinseln verglichen, und in diesen Vergleichen ist unser Image äußerst positiv.“ Diese Destinationen sehen uns als internationalen Maßstab für das integrierte und nachhaltige Management des Kultur- und Naturerbes, was Möglichkeiten für gegenseitiges Lernen und technische Zusammenarbeit eröffnet. Um diese Beziehung zu stärken, schlagen wir die Einrichtung eines permanenten Netzwerks nachhaltiger Reiseziele vor, die Förderung des Austauschs zwischen Fachleuten, die Harmonisierung bewährter Umweltmanagementpraktiken und die Entwicklung gemeinsamer Projekte in den Bereichen Restaurierung, Klimaneutralität und verantwortungsvolles Tourismusmanagement. Fazit: Ein Vermächtnis der Verantwortung für den Planeten. Machu Picchus Vorreiterrolle zeigt, wie uraltes Wissen, wissenschaftliche Strenge, kulturelle Bewahrung und internationale Zusammenarbeit zu einem wirkungsvollen Modell für klimapositiven Welterbetourismus zusammenwirken können. Dank engagierter Persönlichkeiten wie Ruth Saire, die sich für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung des Schutzgebietes einsetzen, schützt das Schutzgebiet weiterhin die Artenvielfalt, inspiriert Reisende aus aller Welt und arbeitet mit anderen Reisezielen zusammen – und trägt so dazu bei, eine Zukunft zu gestalten, in der Kultur, Natur und Klimaschutz Hand in Hand gehen. Dieser Artikel wurde von geschriebenMusye LucenGreen Initiative Team. Weiterführende Literatur

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Community-Update: Soziales Engagement in Cabo Blanco, Peru

Community-Update: Soziales Engagement in Cabo Blanco, Peru

Zuhören, Lernen und gemeinsam eine regenerative Zukunft für eine ikonische Küstengemeinde gestalten. In den vergangenen Monaten hat das Tamesis Impact-Team – in Zusammenarbeit mit IDB Invest und anderen – dank deren finanzieller Unterstützung eine regenerative Zukunft für eine ikonische Küstengemeinde geschaffen. Green Initiative (GI International) führte in Cabo Blanco, Piura, einen umfassenden Prozess zur Einbindung der Bevölkerung durch. Diese traditionsreiche Küstengemeinde, bekannt für ihre handwerkliche Fischereitradition und ihre kulturelle Identität, steht an einem Wendepunkt: Sie erkundet neue Wege für nachhaltige Entwicklung, inklusive Regierungsführung und regenerativen Tourismus. Ziel des Prozesses war es, den Einwohnern von Cabo Blanco zuzuhören, ihre Prioritäten zu verstehen und gemeinsam ein Entwicklungsmodell zu entwerfen, das ihre Geschichte würdigt und gleichzeitig langfristige soziale, wirtschaftliche und ökologische Vorteile schafft. Vertrauensbildung durch Dialog und Partizipation: Der Prozess umfasste Interviews mit lokalen Behörden, Besuche in den Gemeinden und vier thematische Workshops, die Reflexion, Dialog und gemeinsame Planung fördern sollten. Wir trafen uns mit Fischern, weiblichen Führungskräften, Jugendgruppen, Akteuren des Tourismus und zivilgesellschaftlichen Organisationen – jeder mit seinen wichtigen Perspektiven. Zentrale Erkenntnisse aus diesem Austausch: 1. Offenheit für nachhaltigen und regenerativen Tourismus: Die Einwohner zeigen großes Interesse an Tourismusmodellen, die lokale Traditionen respektieren, marine und küstennahe Ökosysteme schützen und die kulturelle Identität von Cabo Blanco stärken. 2. Frauen und Jugendliche als Führungskräfte des Wandels: Während des gesamten Prozesses bewiesen Frauen und Jugendliche Kreativität, Führungsqualitäten und ein tiefes Engagement für die Zukunft ihrer Gemeinschaft. 3. Notwendigkeit einer integrierten und inklusiven Regierungsführung: Die Gemeinschaft betonte die Wichtigkeit koordinierten Handelns von Behörden, Zivilgesellschaft, privaten Akteuren und Gemeindeorganisationen, um eine kohärente Planung und gerechte Entwicklung zu gewährleisten. 4. Identität als Grundlage zukünftiger Entwicklung: Eine wiederkehrende Botschaft in allen Workshops: Cabo Blancos größtes Kapital sind seine Menschen – ihre Widerstandsfähigkeit, ihr Stolz und ihre starke Verbundenheit zum Meer. Warum Cabo Blanco ein Vorbild für regenerativen Tourismus werden kann: Cabo Blanco ist weit mehr als ein Reiseziel. Es ist eine lebendige Kulturlandschaft, geprägt von seiner Fischereitradition, seiner Beziehung zum Meer und seinem Platz in der peruanischen Küstengeschichte – von traditionellen Fischereibetrieben bis hin zu seiner internationalen Anerkennung. Diese Kombination aus Erbe, Identität und Gemeinschaftszusammenhalt birgt ein außergewöhnliches Potenzial für die Entwicklung eines integren, regenerativen Tourismusmodells, das Folgendes ermöglicht: Eine gemeinsame Vision für transformative und verantwortungsvolle Entwicklung: Die Allianz zwischen Tamesis Impact, Green InitiativeIDB Invest bekräftigt das Engagement für verantwortungsvolles Investieren, soziale Inklusion und klimaresiliente Planung, die auf der Stimme der lokalen Bevölkerung basiert. Wie Joaquín Daly, Managing Partner bei Tamesis Impact, betont, ist der Moment einzigartig und dringlich: „Cabo Blanco befindet sich an einem Wendepunkt, an dem Identität, gesellschaftliches Engagement und verantwortungsvolles Investieren zusammenwirken können, um ein neues Entwicklungsmodell für die Küstenregionen Perus zu gestalten. Wir bei Tamesis Impact glauben, dass echter Wandel damit beginnt, den Menschen zuzuhören – ihre Werte, ihre Wünsche und das Erbe zu verstehen, das sie schützen wollen. In Zusammenarbeit mit Green Initiative „Mit der Finanzierung durch IDB Invest tragen wir dazu bei, eine regenerative Vision mitzugestalten, die die lokale Führung stärkt und langfristige soziale und ökologische Resilienz sichert.“ – Joaquín Daly, Managing Partner, Tamesis Impact http://tamesis.com.pe/ Nächste Schritte: Gemeinsame Entwicklung eines gemeinschaftlich getragenen Weges in die Zukunft. Während Cabo Blanco neue Chancen nutzt, bleibt die Priorität dieselbe: Entwicklung, die von und für die Gemeinschaft gestaltet wird. Die Erkenntnisse aus diesem Beteiligungsprozess fließen in die nächsten Phasen der Planung, der technischen Analyse und des Kapazitätsaufbaus ein und gewährleisten, dass jeder Schritt mit den Werten der Gemeinschaft, ihrer territorialen Identität und langfristiger Nachhaltigkeit im Einklang steht. Cabo Blanco steht kurz davor, ein Vorzeigebeispiel für regenerative Küstenentwicklung in Lateinamerika zu werden und zu zeigen, wie Gemeinschaften, Institutionen und verantwortungsvolle Investoren zusammenarbeiten können, um eine Zukunft zu gestalten, die auf Identität, Resilienz und gemeinsamem Wohlstand basiert. Dieser Artikel wurde von Yves Hemelryck vom GI International Team verfasst. Weiterführende Informationen

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Machu Picchu ist Vorreiter im globalen Klimaschutz mit seiner dritten Klimaneutralitätszertifizierung

Machu Picchu ist Vorreiter im globalen Klimaschutz mit seiner dritten Klimaneutralitätszertifizierung

Green Initiativeund festigt damit seine Führungsrolle in der globalen Bewegung für klimafreundlichen und naturfreundlichen Tourismus. Ein messbarer Weg zur Dekarbonisierung Zwischen 2019 und 2024 erreichte Machu Picchu eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks pro Tourist um 7.26 % und steigerte gleichzeitig die CO2-Bindung durch Aufforstungs- und ökologische Wiederherstellungsprojekte. Diese Ergebnisse sind nicht symbolisch – sie sind messbar, überprüfbar und reproduzierbar und beweisen, dass die Dekarbonisierung des Tourismus möglich ist, wenn Daten, Wissenschaft und Zusammenarbeit zusammenwirken. Hinter diesem Erfolg steht ein strenger Prozess der Messung, Reduzierung und Kompensation, der mit internationalen Standards wie dem Treibhausgasprotokoll und den IPCC-Leitlinien übereinstimmt. Die verbleibenden Emissionen wurden durch die Stilllegung von CO2-Zertifikaten mit hoher Integrität kompensiert, wodurch Klimaintegrität und Transparenz auf allen Berichtsebenen gewährleistet wurden. Ein auf Zusammenarbeit basierendes Modell Die Zertifizierung spiegelt vier Jahre Arbeit unter der Leitung der Gemeinde Machu Picchu in Zusammenarbeit mit PROMPERÚ, Inkaterra, AJE Group, BAM (Bosques Amazónicos), SERNANP, dem peruanischen Kulturministerium (Dezentrale Kulturdirektion von Cusco), Tetra Pak sowie Partnern wie CANATUR, LATAM Airlines, MSC, Inka Rail, Peru Rail, Belmond und World Xchange wider. Der Prozess umfasste auch die technische Zusammenarbeit mit UN Tourism, UN Climate Change (UNFCCC), UNCTAD, der Peru Circular Tourism Initiative, dem Konsulat der Deutschen Botschaft in Peru und der Spanischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID). Es handelt sich um ein öffentlich-privates und multilaterales Bündnis, das Ambitionen in messbare Maßnahmen umgesetzt hat – ein Rahmenwerk, das nun ähnliche Übergänge an Orten wie Cabo Blanco, Bonito und Cristo Redentor inspiriert.    Warum es jetzt wichtig ist: Ein Jahrzehnt nach dem Pariser Abkommen und während die Welt auf die COP30 blickt, steht Machu Picchu als greifbarer Beweis dafür, dass Klimaschutzambitionen in praktische Ergebnisse umgesetzt werden können. Das Modell verbindet Praktiken der Kreislaufwirtschaft – wie Pyrolyse zur Herstellung von Biokohle, Biodieselgewinnung aus Altölen und Recycling von PET-Kunststoffen, Verpackungen und Glas – mit Verbesserungen der nachhaltigen Mobilität durch Elektrofahrzeuge. Die Integration dieser Strategien erhöht die Widerstandsfähigkeit des Reiseziels gegenüber dem Klimawandel und stärkt seine Rolle als Maßstab für regenerativen und kohlenstoffarmen Tourismus. Der gesamte Prozess folgt den Prinzipien der Transparenz und Rückverfolgbarkeit, die im Rahmen des Circular Tourism Peru-Programms gefördert werden, und zwar im Einklang mit den Verpflichtungen der Glasgow-Erklärung für Klimaschutzmaßnahmen im Tourismus unter der Führung von UN Tourism. Auf dem Weg zum weltweit ersten klimaneutralen Tourismuskorridor: Aufbauend auf diesem Erfolg treibt Machu Picchu nun die Schaffung des weltweit ersten klimaneutralen Tourismuskorridors voran, der Bezirksgemeinden von Machu Picchu bis Cusco, einschließlich Choquequirao, verbindet. Die Initiative zielt darauf ab, die regionalen Emissionen zu reduzieren, öffentliche und private Investitionen zu fördern und eine nachhaltige Mobilität zu unterstützen, während gleichzeitig ein integrativeres und klimafreundlicheres Besuchererlebnis geschaffen wird. Gleichzeitig erweitert Machu Picchu seine Reichweite durch internationale Zusammenarbeit mit anderen emblematischen Welterbestätten wie Angkor Wat (Kambodscha) und Petra (Jordanien), um bewährte Verfahren auszutauschen, die die Erfüllung der Ziele des Pariser Abkommens und der Erklärung von Glasgow beschleunigen. Stimmen, die zu globalem Wandel inspirieren: „Vonseiten der Bezirksgemeinde Machu Picchu setzen wir uns weiterhin dafür ein, unseren CO2-Fußabdruck kontinuierlich zu überwachen und Maßnahmen zu fördern, die eine Kreislaufwirtschaft und regenerative Wirtschaft im Einklang mit der Natur unterstützen.“ – Elvis La Torre, Bürgermeister von Machu Picchu. „Durch öffentlich-private und multilaterale Zusammenarbeit können wir bemerkenswerte Ergebnisse bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft erzielen.“ Die hier gesammelten Erfahrungen – und die wir weltweit ausweiten wollen – zeigen, dass Tourismus und Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen.“ – Gustavo Santos, Regionaldirektor für Amerika, UN Tourism „Machu Picchus Führungsrolle unterstreicht die Bedeutung jahrelanger wissenschaftlicher Datenerhebung und -standardisierung.“ „Klimaschutz wird greifbar, wenn er auf Wissenschaft und Zusammenarbeit basiert.“ – Daniel Galván Pérez, UN-Klimakonferenz „Machu Picchu repräsentiert nicht nur die Größe unserer Geschichte und Kultur, sondern auch Perus Engagement für eine nachhaltige Zukunft.“ Als erste Welterbestätte Klimaneutralität zu erreichen, ist ein Meilenstein, der verdeutlicht, wie der Tourismus eine positive Kraft für Naturschutz und Entwicklung sein kann. Heute suchen Reisende auf der ganzen Welt nach Erlebnissen, die sie mit der Natur verbinden und die Umwelt respektieren; Machu Picchu beweist, dass es möglich ist, kulturelles Erbe im Einklang mit dem Planeten zu erleben. „Diese Errungenschaft inspiriert uns, weiterhin einen Tourismus zu fördern, der schützt, wertschätzt und transformiert.“ — María del Sol Velásquez, Direktorin für Tourismusförderung, PROMPERÚ „Die Zertifizierung von Machu Picchu als klimaneutrales Reiseziel markierte einen Meilenstein im Umweltmanagement des peruanischen Tourismus. Dieser Erfolg eröffnet die Möglichkeit, zu einem ehrgeizigeren Modell überzugehen, in dem touristische Destinationen ihre Ressourceneffizienz steigern, ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, Innovationen fördern und die Beteiligung lokaler Gemeinschaften festigen. Bei MINCETUR arbeiten wir daran, dass dieses Beispiel andere Reiseziele dazu inspiriert, den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit im Einklang mit den Klimaverpflichtungen des Landes zu beschreiten.“ — Sophia Dávila, Direktorin der Direktion für Umwelttourismusangelegenheiten, MINCETUR. „Der Tourismus ist in vielen Entwicklungsländern ein Wachstumsmotor, aber seine Zukunft muss nachhaltig sein.“ Die Zertifizierung von Machu Picchu zur Klimaneutralität ist ein Beispiel dafür, dass es möglich ist, Dekarbonisierungsziele mit wirtschaftlicher Entwicklung in Einklang zu bringen und den Sektor damit zu einem echten Verbündeten im Klimaschutz zu machen.“ – Claudia Contreras, Referentin für Wirtschaftliche Angelegenheiten, UNCTAD „Tourismus bewegt nicht nur Volkswirtschaften – er bewegt Erinnerungen, Gebiete und gemeinsame Ziele. Von CANATUR PERU aus fördern wir ein kollaboratives Netzwerk innerhalb des Sektors, das darauf abzielt, jedes Reiseziel in einen Knotenpunkt für Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit und Widerstandsfähigkeit zu verwandeln. Machu Picchu steht heute als lebendiges Symbol dieses Wandels und erinnert uns daran, dass Kulturerbe nicht einfach nur bewahrt, sondern mit Legitimität, Sensibilität und einer gemeinsamen Vision verwaltet wird.“ – Carlos Loayza, Geschäftsführer, CANATUR „Die Zertifizierung zur Klimaneutralität symbolisiert, was passiert, wenn Unternehmen zielgerichtet handeln.“ Bei der AJE Group bekräftigen wir unser Engagement für Lösungen, die Innovation, Nachhaltigkeit und soziales Wohlergehen vereinen.“ – Jorge Lopes-Dóriga, Direktor für Kommunikation und Nachhaltigkeit, AJE Group

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Kreislauftourismus in Peru: Ein Modell für klima- und naturfreundliche Reiseziele

Kreislauftourismus in Peru: Ein Modell für klima- und naturfreundliche Reiseziele

Das Projekt „Kreislauftourismus in Peru“ wird von der Nationalen Tourismuskammer Perus (CANATUR) geleitet und von der Spanischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID), der Europäischen Union und der technischen Partnerschaft unterstützt. Green InitiativeDas Projekt hat sich als wegweisendes Modell für die Integration von Kreislaufwirtschaftsprinzipien, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Tourismus etabliert. Cabo Blanco und Machu Picchu: Lebende Labore für Kreislauftourismus. An symbolträchtigen Reisezielen wie Cabo Blanco und Machu Picchu hat das Projekt technische Workshops, CO₂-Fußabdruckanalysen und Kapazitätsaufbauprogramme für öffentliche, private und lokale Akteure entwickelt. Ziel dieser Bemühungen ist es, Umweltauswirkungen zu reduzieren, regenerative Praktiken zu fördern und replizierbare Modelle für emissionsarmen, klimafreundlichen Tourismus in Peru und darüber hinaus zu etablieren. Zu den wichtigsten Erfolgen zählen: Technische Auswirkungen: Von der Messung zur Umsetzung. Aus technischer Sicht hat das Projekt Klimaleistungsindikatoren entwickelt, um Treibhausgasemissionen zu messen, zu reduzieren und zu kompensieren. Es wurde außerdem ein methodischer Leitfaden für Kreislauftourismus eingeführt, der auf die Küsten- und Meeresökosysteme Perus zugeschnitten ist. Zu den Initiativen gehören die Förderung von Energie-, Wasser- und Abfalleffizienz sowie von Ökodesign-Praktiken, Materialwiederverwertung und Prinzipien der Blauen Wirtschaft, wodurch die Wertschöpfungskette für nachhaltigen Tourismus in der gesamten Region gestärkt wird. Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit: Ein neues Paradigma für den Tourismus. Der Ansatz der Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf zu halten, Abfall zu reduzieren und natürliche Systeme zu regenerieren – und ersetzt damit das traditionelle lineare Modell „Nehmen – Herstellen – Entsorgen“. Im Einklang mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit schafft dieser Ansatz ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem, sozialem und ökologischem Wohlergehen und sichert gleichzeitig die Ressourcenerhaltung für zukünftige Generationen. Er stärkt zudem den Klimaschutz, indem er konkrete Lösungen zur Emissionsminderung und zur Erhöhung der Klimaresilienz vorantreibt. Sektorübergreifende Zusammenarbeit: Tourismus, Wissenschaft und Gemeinwesen vernetzen. Im Zentrum des Projekts steht die sektorübergreifende Zusammenarbeit, die verschiedene Akteure zusammenbringt, um einen systemischen Wandel zu bewirken: Auf dem Weg zu einem replizierbaren Modell für die Zukunft des Tourismus. Circular Tourism Peru zeigt, dass Nachhaltigkeit und Rentabilität keine gegensätzlichen Ziele sind, sondern sich ergänzende Säulen des Tourismus der Zukunft. Durch die Integration von Wissenschaft, Gemeinwesen, Kultur und Naturschutz definiert das Projekt neu, wie Reiseziele mit den Herausforderungen des Klimawandels umgehen. Mit Cabo Blanco und Machu Picchu als lebendigen Beispielen setzt Peru Maßstäbe für klima- und naturfreundlichen Tourismus – einen Tourismus, der nicht nur wirtschaftlichen Wohlstand fördert, sondern auch Ökosysteme wiederherstellt und die Bevölkerung stärkt. Dieser Artikel wurde verfasst von Tatiana Otaviano von der Green Initiative Team. Weiterführende Literatur

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Wie Bonito, Brasilien und FundTur (Staatliche Tourismusbehörde) hat das weltweit erste CO2-neutrale Ökotourismus-Reiseziel geschaffen und was dies für den weltweiten Tourismus bedeutet

Wie Bonito, Brasilien und FundTur (Staatliche Tourismusbehörde) hat das weltweit erste CO2-neutrale Ökotourismus-Reiseziel geschaffen und was dies für den weltweiten Tourismus bedeutet

Eine kleine brasilianische Gemeinde und eine Vision auf Bundesstaatsebene bewiesen, dass Tourismuswachstum und Dekarbonisierung nicht nur vereinbar sind, sondern sich gegenseitig verstärken. Als die UNO im März 2021 die Dringlichkeit des Klimawandels ausrief und im November desselben Jahres die Glasgow Declaration on Climate Action in Tourism verabschiedete, stand die globale Tourismusbranche vor einer grundlegenden Herausforderung: Wie lassen sich Wirtschaftswachstum und Klimaverantwortung vereinbaren? Die Ziele waren klar, Verpflichtungen wurden eingegangen, aber konkrete Beispiele für die praktische Umsetzung waren rar. Dann kam Bonito, eine Gemeinde mit 24,761 Einwohnern in Mato Grosso do Sul, Brasilien. Was dort in den folgenden drei Jahren geschah, sollte die Diskussion über nachhaltigen Tourismus grundlegend verändern. Bonito entwickelte ein replizierbares Modell, das beweist, dass Reiseziele ihre Besucherzahlen steigern und gleichzeitig ihren CO2-Fußabdruck reduzieren können. Die Ergebnisse sprechen für sich: 52.49 % mehr Besucherankünfte bei einer Reduzierung der Emissionen pro Tourist um 4.65 %. Für eine Branche, die nach Beweisen sucht, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung nebeneinander existieren können, wurde Bonito zum lebenden Labor, das die Welt brauchte. Die Vision, mit der alles begann Bruno Wendling, Geschäftsführer der Tourismusstiftung Mato Grosso do Sul (FUNDTUR), erkannte, was andere übersahen. Während die meisten Reiseziele die Klimazertifizierung als Kostenfaktor oder Marketingmaßnahme betrachteten, erkannte Wendling eine historische Chance. Mato Grosso do Sul bot einzigartige Bedingungen: drei unterschiedliche Biome (Cerrado, Pantanal und Atlantischer Regenwald), darunter Gebiete in Bonito, die zu den Kernzonengrenzen des Biosphärenreservats Atlantischer Regenwald gehören, jahrzehntelange Erfahrung im Ökotourismus und vor allem Bonito, ein globales Vorbild für nachhaltigen Tourismus, das seit über 30 Jahren zeigt, wie territoriale Organisation gleichzeitig Umweltschutz, wirtschaftliche Entwicklung und effektive Regierungsführung fördern kann. Doch die Vision ging über die bloße Zertifizierung einer einzelnen Gemeinde hinaus. Ziel war es, Brasilien als weltweit führenden Anbieter von Klimalösungen für den Tourismus zu positionieren und ein Demonstrationslabor zu schaffen, das mit messbaren Daten und einer reproduzierbaren Methodik beweist, dass Tourismuswachstum und Dekarbonisierung Hand in Hand gehen können. Ein Partnerschaftsmodell, das funktioniert Das Geniale an diesem Ansatz ist seine Struktur. Statt einer isolierten Initiative wurde eine dreigliedrige Partnerschaft gegründet, die drei sich ergänzende Kräfte vereinte. FUNDTUR Die Zertifizierung brachte institutionelle Vernetzung auf Landesebene, eine langfristige strategische Vision und die Fähigkeit, die notwendigen politischen und technischen Voraussetzungen zu schaffen. Bonitos Zertifizierung war der erste Schritt des Tourismussektors zu einer umfassenderen Strategie des Bundesstaates: Mato Grosso do Sul bis 2030 klimaneutral zu machen. Die Gemeinde Bonito übernahm die lokale Umsetzung und stellte detaillierte Betriebsdaten, Infrastruktur und gesellschaftliches Engagement zur Verfügung. Die Gemeinde verfügte bereits über jahrzehntelange Erfahrung mit Kapazitätskontrollsystemen, einer ausgereiften kooperativen Governance und einem soliden internationalen Ruf in Sachen Nachhaltigkeit. Green Initiative Das Dreigestirn wurde durch bewährte internationale technische Expertise komplettiert, nachdem Machu Picchu (UNESCO-Weltkulturerbe, Peru) bereits als klimaneutrales Reiseziel zertifiziert worden war. Die Organisation bot eine Methodik auf Grundlage internationaler Standards (GHG Protocol, IPCC-Richtlinien, ISO 14064-1:2018) mit Flexibilität zur Anpassung an die brasilianischen Gegebenheiten unter Beibehaltung wissenschaftlicher Genauigkeit. Diese strategische Konvergenz schuf außergewöhnliche Bedingungen: einen Partner mit systemischer staatlicher Vision, ein Gebiet mit idealen Bedingungen als Pilotprojekt und international bewährte technische Expertise. Eine Vision für brasilianische Führung Bruno Wendling, Geschäftsführer von FundTur (Tourismusstiftung des Bundesstaates Mato Grosso do Sul) reflektiert über die strategische Vision hinter der Initiative: „Als wir dieses Projekt 2021 starteten, dachten wir nicht nur daran, ein Reiseziel zu zertifizieren. Wir wollten Mato Grosso do Sul als weltweit führenden Anbieter von Klimalösungen für den Tourismus positionieren. Mato Grosso do Sul bietet einzigartige Voraussetzungen: drei strategische Biome, jahrzehntelange Erfahrung im Ökotourismus und Bonito als lebendiges Labor. Aber was wirklich zählt, ist der Beweis, dass nachhaltiger Tourismus kein Kostenfaktor ist, sondern eine Investition, die messbare Erträge generiert. Unser Ziel geht weit über Bonito hinaus. Wir legen den Grundstein dafür, dass Mato Grosso do Sul bis 2030 klimaneutral wird, und entwickeln ein replizierbares Modell, das den Tourismus in Brasilien und international verändern kann. Die Ergebnisse sprechen für sich: mehr Besucher, weniger Emissionen pro Tourist, internationale Anerkennung und vor allem ein klarer Weg, dem andere Reiseziele folgen können. Klimaschutz ist keine Option mehr. Reiseziele, die jetzt handeln, werden den Tourismusmarkt von morgen anführen. Wer wartet, wird abgehängt. Es ist Es ist wichtig zu betonen, dass dies alles als Strategie auf Landesebene begann. Mato Grosso do Sul steigerte seine Produktivität und erweiterte gleichzeitig die Waldbepflanzung auf ehemals degradiertem Weideland. Der Tourismus hat sich zu einer wichtigen Kraft entwickelt, die diesen Wandel sichtbar macht. Wir gehen mit gutem Beispiel voran, und der Privatsektor reagiert. Lokale Unternehmer setzen sich für die Klimaagenda ein, und Unternehmen wie Grupo Rio da Prata zertifizieren ihre Attraktionen. Was als Initiative des öffentlichen Sektors begann, hat die gesamte Tourismusbranche inspiriert. FundTur wurde zu einem Bezugspunkt für die Unternehmer selbst und zeigte, dass der Markt folgt, wenn die Regierung mit konkreten Maßnahmen vorangeht.“ Die Ergebnisse, die alles veränderten Lassen Sie uns über Zahlen sprechen, aber noch wichtiger ist, dass wir verstehen, was sie wirklich bedeuten. Umweltauswirkungen Zwischen 2021 und 2023 erreichte Bonito: Diese letzte Zahl veränderte die gesamte Darstellung des Waldschutzes. Es geht nicht mehr nur darum, die Umwelt aus ethischen oder regulatorischen Gründen zu schützen; erhaltene Wälder wurden zu einem messbaren Wirtschaftsgut, einem integralen Bestandteil des lokalen Tourismusgeschäftsmodells. Im Bereich Abfallwirtschaft wurden zwischen 2022 und 2024 758 Tonnen organischer Abfälle kompostiert, wodurch 189 Tonnen Kompost produziert und Methanemissionen vermieden wurden. Diese Kreislaufwirtschaft reduziert nicht nur Emissionen – sie schafft Werte und verwandelt Probleme in Lösungen. Internationale Anerkennung Die Arbeit blieb nicht unbemerkt: Mehr als Trophäen repräsentieren diese Anerkennungen etwas Entscheidendes: international etablierte technische Glaubwürdigkeit. Diese Glaubwürdigkeit öffnet Türen für den zukünftigen Zugang zu internationalen Klimafinanzierungsquellen wie dem Green Climate Fund (GCF) und der Global Environment Facility (GEF) und zieht gleichzeitig private Investitionen aus dem wachsenden ESG-Markt an. Die spontane Medienberichterstattung überstieg eine Million Dollar im Gegenwert Wert, der Bonito und damit Brasilien als globalen Protagonisten für Klimalösungen im Tourismus positioniert. Soziale und wirtschaftliche Auswirkungen Die 313,316 Touristen, die Bonito im Jahr 2023 besuchten, erlebten klimaneutralen Tourismus und nahmen an Klimabildungsprogrammen teil. Sie wurden zu Multiplikatoren der Botschaft, dass ein anderer Tourismus möglich ist. Über 100 Fachkräfte wurden geschult

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Das neue Gesicht des Luxus: Wie Inkaterra und das Erbe von Koechlin das Reisen in Südamerika neu definieren

Das neue Gesicht des Luxus: Wie Inkaterra und das Erbe von Koechlin das Reisen in Südamerika neu definieren

Als Condé Nast Traveller seine Liste der besten Hotels Südamerikas 2025 vorstellte, war eines nicht mehr zu leugnen: Die Zukunft des Reisens nimmt in Peru bereits Gestalt an. Zwei der zwanzig vorgestellten Hotels – Inkaterra La Casona und Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel – gehören zur Sammlung der Familie Koechlin, neben acht aus Peru. Das ist mehr als eine Anerkennung, es ist eine Offenbarung. Es bestätigt, was anspruchsvolle Reisende und Nachhaltigkeitsexperten seit Jahren sagen: Authentizität, Zielstrebigkeit und Bescheidenheit sind die neuen Säulen des Luxus. Ein Erbe, das in Einfachheit und Seele verwurzelt ist Fast fünf Jahrzehnte lang haben José Koechlin und seine Familie nicht nur Hotels gebaut, sondern Oasen der Bedeutung. Die Philosophie war schon immer täuschend einfach: die Natur feiern, lokale Gemeinschaften stärken und kulturelles Erbe bewahren. Doch in dieser Einfachheit liegt eine Meisterschaft, die keine Marketingkampagne erzeugen kann: echte Fürsorge, stille Exzellenz und eine unerschütterliche Berufung, sowohl den Menschen als auch dem Planeten zu dienen. Jedes Haus erzählt eine Geschichte: Die Welt hört zu – und lernt. In einer Zeit, in der Reisende sich vom Überfluss abwenden, erinnern uns diese Hotels daran, dass wahre Gastfreundschaft mit Bescheidenheit beginnt. Der Ansatz der Familie Koechlin spiegelt eine stille Revolution wider: Nachhaltigkeit nicht als Verpflichtung, sondern als natürliche Erweiterung des Respekts – vor Orten, Menschen und dem Lauf der Zeit. Diese Anerkennung durch Condé Nast Traveller ist nicht nur ein Triumph für die Familie, sondern für ganz Lateinamerika. Sie signalisiert, dass die Authentizität unserer Region keine Nischenattraktion mehr ist – sie ist der globale Maßstab. Ein Aufruf an bewusste Reisende Für alle, die Erlebnisse suchen, die heilen, anstatt zu konsumieren, ist Peru eine offene Einladung. Besuchen Sie uns nicht nur, um zu sehen, sondern um zu lernen – wie der Tourismus sich erholen kann, wie Gemeinschaften gedeihen können und wie Einfachheit sich wieder außergewöhnlich anfühlen kann. Denn in einer Welt, die Lärm feiert, flüstern diese Orte, was wirklich zählt: Liebe zur Natur. Respekt vor der Kultur. Ein Gefühl der Zugehörigkeit. Bei Green InitiativeWir feiern die Familie Koechlin und das gesamte Inkaterra-Team dafür, dass sie uns daran erinnern, dass Nachhaltigkeit und Eleganz keine Gegensätze sind – sie sind untrennbar miteinander verbunden. Ihr Erfolg definiert neu, was es bedeutet, klima- und naturfreundlich zu sein: nicht durch Versprechen, sondern durch die Praxis – in jedem Lächeln, jedem Garten, jedem sorgfältig restaurierten Stein. Lesen Sie die vollständige Liste der Gewinner bei Condé Nast Traveller und erfahren Sie, wie Inkaterra weiterhin den weltweiten Übergang zu einem bewussteren, regenerativen Reisen inspiriert. Dieser Artikel wurde von Yves Hemelryck von der Green Initiative Team. Weiterführende Literatur

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Reputation, Soft Power und Multilevel Governance Tourismus als Motor der Dekarbonisierungswirtschaft

Reputation, Soft Power und Multilevel Governance: Tourismus als Motor der Dekarbonisierungswirtschaft

Das Pariser Abkommen hat ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die globale Erwärmung bis 2050 auf 1.5 °C zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Regierungen, Unternehmen und die Gesellschaft koordiniert handeln – und der Tourismus, der für fast 8 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Green InitiativeWir glauben, dass Klimaschutz über die bloße CO2-Bilanzierung hinausgeht. Es geht auch um Reputation, Soft Power und regenerativen Wohlstand. Wie wir oft sagen: „Wir übersetzen CO2 in Reputation, verbinden Gebiete mit Wirkungsnarrativen und bauen Brücken zwischen Klimaschutz, Vertrauen und Zukunft.“ Die Reputationsökonomie in Aktion Wir leben im Zeitalter der Reputationsökonomie: Organisationen und Gebiete werden anhand des Vertrauens bewertet, das sie erwecken, der Übereinstimmung von Diskurs und Praxis und ihrer Fähigkeit, positive Wirkung zu erzielen. In diesem Zusammenhang ist Dekarbonisierung auch eine Reputationsstrategie. Reiseziele, die sich zu transparentem Klimaschutz verpflichten, reduzieren nicht nur Emissionen, sondern gewinnen auch an Legitimität und Einfluss. Reputation ist die Brücke, die Klimaambitionen, Governance und langfristige Wettbewerbsfähigkeit verbindet. Multilevel-Governance als Differenzierungsmerkmal und Soft Power Der Übergang zu klimaneutralen Reisezielen erfordert Multilevel-Governance: die Abstimmung der Verpflichtungen lokaler Gemeinschaften mit nationalen Richtlinien, multilateralen Rahmenbedingungen und globalen Investoren. Dies ist die Grundlage des Climate Action Guide for Tourism Businesses and Destinations, herausgegeben von Green Initiative in Zusammenarbeit mit UNEP, UN Tourism, UNCTAD, UNFCCC und brasilianischen Partnern. Der Leitfaden ist mehr als nur ein technisches Hilfsmittel, er ist ein politisches Instrument: Durch die Stärkung kollektiver Verpflichtungen steigert er die Reputation von Reisezielen und eröffnet Zugang zu Klimafinanzierung. Bonito, Brasilien (MS), ist das weltweit erste Ökotourismus-Reiseziel, das eine CO2-neutrale Zertifizierung erhielt. Machu Picchu, Peru, hat diesen Meilenstein ebenfalls erreicht und wird ihn im November im Rahmen der Klimagespräche Machu Picchu 2025 bekräftigen. Die Veranstaltung ist mehr als nur eine Zeremonie, sie dient als Plattform für Diskussionen über Governance, nachhaltige Logistik und internationale Reputation und zeigt, wie der Tourismus bei der Dekarbonisierung eine führende Rolle spielen kann. Die Reputationsherausforderung auf den Kohlenstoffmärkten Eine aktuelle Nasdaq-Studie betonte die Dringlichkeit der Skalierung und Sicherstellung der Liquidität auf den Kohlenstoffmärkten. Für den Tourismus bedeutet dies, dass die Tragfähigkeit von Dekarbonisierungsmodellen nicht nur von Emissionsreduzierungen, sondern auch von glaubwürdigen Kompensationsmechanismen abhängt. Die Reputation von CO2-Zertifikaten wird die entscheidende Trennlinie zwischen Projekten mit echter Wirkung und solchen sein, die Gefahr laufen, „Greenwashing“ zu betreiben. Deshalb Green Initiative gewährleistet zertifizierte, nachvollziehbare und international anerkannte Gutschriften und bringt Tourismusziele mit robusten Governance-Praktiken und den Erwartungen der Investoren in Einklang. November in Machu Picchu: ein globaler Meilenstein Vom 4. bis 6. November 2025 findet in Machu Picchu die 3. Zertifizierungszeremonie zur Klimaneutralität statt, parallel dazu wird Perus erster klimaneutraler Tourismuskorridor eröffnet, der Cusco, Machu Picchu und Choquequirao verbindet. Dieser Moment kommt zur richtigen Zeit: Während betriebliche Herausforderungen die Notwendigkeit verdeutlichen, das Besuchererlebnis zu verbessern, zeigt die Veranstaltung, wie man mit strukturierten Antworten vorankommt – indem man Dekarbonisierung, zuverlässige Logistik und transparente Governance kombiniert. Die Koalition des Welterbes und emblematischer Stätten – Klimaschutz im Tourismus ist mehr als ein Klimaversprechen: Sie ist eine Einladung zur kontinuierlichen Verbesserung des Destinationsmanagements und muss Erhaltung, Zugang und Ruf in Einklang bringen. Die Veranstaltung, die nur wenige Tage vor der COP30 im brasilianischen Belém stattfindet, wird bekräftigen, dass Kultur- und Naturerbestätten die globale Klimaagenda anführen können, indem sie Soft Power in Zusammenarbeit und regenerativen Wohlstand umsetzen. Laut UNESCO bedroht der Klimawandel bereits viele der bedeutendsten Kultur- und Naturerbestätten der Welt. Jedes sechste Welterbe ist direkten Risiken durch den Klimawandel ausgesetzt, und ein Drittel der Welterbestädte liegt in Küstengebieten, die dem steigenden Meeresspiegel und extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sind. Bis 2050 könnte ein Drittel der Gletscher dieser Stätten verschwunden sein, und für fast alle Korallenriffe in den Welterbegebieten wird mit schweren Bleichereignissen gerechnet. Diese alarmierenden Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit, Klimapolitik und nachhaltigen Tourismus in Erhaltungsstrategien zu integrieren. So muss sichergestellt werden, dass Reiseziele wie Machu Picchu nicht nur ihr Erbe schützen, sondern auch bei globalen Anpassungs- und Minderungsbemühungen eine Vorreiterrolle einnehmen. Drei Lektionen zum Ruf von Tourismusdestinationen: Durch die Integration von Politik, Reputation und Klimaschutz Green Initiative positioniert sich als Vorreiter einer Pionierbewegung: Reiseziele zu Botschaftern des Übergangs zu einem klimapositiven Planeten zu machen. Im November wird Machu Picchu dieses Modell festigen – und in Belém, während der COP30, kann sich der Tourismus als starke Plattform für Einfluss, Vertrauen und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit behaupten. Dieser Artikel wurde von Karla de Melo von der Green Initiative Team. Weiterführende Literatur

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Cabo Blanco macht Fortschritte bei der Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung des Tourismus in Peru

Cabo Blanco macht Fortschritte bei der Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung des Tourismus in Peru

Am 1. Oktober 2025 fand dank des von Canatur geleiteten und von AECID – Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo – und der Europäischen Union finanziell unterstützten Projekts Turismo Circular Peru in El Alto ein Workshop statt, der Behörden, Partnerorganisationen und lokale Gemeindevertreter zusammenbrachte. Das Treffen markierte den Beginn eines historischen Prozesses, um Cabo Blanco als internationale Referenz für Klimaschutz und nachhaltigen Tourismus durch Kreislaufwirtschaft zu positionieren. Aufbau eines Kreislauftourismus in Cabo Blanco Der Workshop wurde von der Bezirksgemeinde El Alto in Zusammenarbeit mit CANATUR, Inkaterra, Olas Perú und Turismo Circular Peru geleitet. Gemeinsam erkundeten sie, wie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierungsstrategien Cabo Blanco in ein nachhaltiges Zentrum des Surftourismus verwandeln können. Die Teilnehmer betonten, wie wichtig es sei, Emissionen zu reduzieren, zirkuläre Geschäftsmodelle zu übernehmen und lokale Wertschöpfungsketten zum Nutzen der Gemeinschaft zu schaffen. Die Veranstaltung zeigte auch, wie das Projekt Circular Tourism Peru lokale Kapazitäten stärkt und sicherstellt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Vision, sondern auch eine konkrete, messbare Praxis ist. Erkenntnisse und Beiträge Zu den wichtigsten Interventionen während des Workshops gehörten: Durch partizipative Dynamik arbeiteten die Teilnehmer an praktischen Lösungen zur Abfallreduzierung, Ressourcenoptimierung und Stärkung der Positionierung von Cabo Blanco innerhalb des International Surf Cities Network. Nächste Schritte Dieser Workshop ist der erste in einem Zyklus von Aktivitäten, die in der Projektagenda umrissen sind und Folgendes umfassen: Diese Schritte zielen darauf ab, Cabo Blanco als nationalen und internationalen Maßstab für nachhaltigen, zirkulären und regenerativen Tourismus zu festigen. Ein gemeinsames Engagement Das Cabo Blanco Circular Tourism Project wird durch die Führung der Bezirksgemeinde El Alto und das Engagement von Partnern wie AECID, der Europäischen Union, CANATUR, Inkaterra, Olas Perú und Turismo Circular Peru ermöglicht. Während Green Initiative trägt mit technischer Unterstützung bei, die treibende Kraft hinter dieser Transformation ist die gemeinsame Anstrengung der Partner und der lokalen Gemeinschaft, die Hand in Hand arbeiten, um ein widerstandsfähigeres, integrativeres und zirkuläreres Tourismusmodell in Nordperu aufzubauen. Dieser Artikel wurde von Virna Chavez von der Green Initiative Team. Weiterführende Literatur

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Machu Picchus CO2-neutraler Weg Transparentes MRV für Klima und Tourismus

Machu Picchus kohlenstoffneutraler Weg: Transparentes MRV für Klima und Tourismus

Green Initiative, hat ein transparentes, wissenschaftlich fundiertes System zur Messung, Erfassung, Reduzierung und Vermeidung von Treibhausgasemissionen implementiert. Mit Unterstützung der lokalen Behörden und Partner aus dem privaten Sektor hat die Initiative seit ihrer Erstzertifizierung im Jahr 18.77 eine unabhängig verifizierte Emissionsreduzierung von 2021 % erreicht. Hintergrund und Herausforderungen Machu Picchu – ein UNESCO-Weltkulturerbe – ist die berühmteste archäologische Stätte Südamerikas und ein wichtiges internationales Tourismusziel. Aufgrund nicht nachhaltiger Tourismuspraktiken, des Klimawandels, unzureichender Infrastruktur und politischer Lücken ist die Stadt erheblichen Umweltrisiken ausgesetzt. Das Ökosystem des Andennebelwaldes – Heimat seltener Arten wie des Andenbrillenbären und Orchideen – ist durch Lebensraumverlust, Erosion und veränderte Klimamuster bedroht. Zusätzlich tragen die Nutzung fossiler Brennstoffe, nicht kontrollierte Abfälle und Abholzung zu den Emissionen bei. Um den kohlenstoffneutralen Status zu erhalten, sind transparente Messungen, naturbasierte Lösungen, eine verbesserte Infrastruktur und ein langfristiges Umweltmanagement erforderlich. Governance und Strategie Der Erfolg der Dekarbonisierungsstrategie von Machu Picchu beruht auf einem robusten Governance-Modell mit mehreren Interessengruppen. An der Initiative unter der Leitung der Bezirksverwaltung von Machu Picchu waren Inkaterra, CANATUR, die Nationale Behörde für Waldschutz (Sernanp), die Internationale Werbeagentur (PROMPERÚ), die AJE Group, TetraPak und internationale Organisationen wie UN Tourism, UNFCCC und UNESCO beteiligt. Green Initiative koordinierte den Zertifizierungsprozess. Die Klimastrategie verfolgt einen dreistufigen Ansatz: Emissionsbilanzierung und -planung auf Destinationsebene; Nachhaltigkeitsintegration auf Unternehmensebene; Engagement der Touristen für CO2-Kompensation und -Restaurierung. Dieses Modell, das von Green InitiativeDer Climate Action Guide for Tourism Businesses and Destinations, erhältlich beim One Planet Network, positioniert den Tourismus als regenerative Kraft für Klima und Biodiversität. https://www.oneplanetnetwork.org/knowledge-centre/resources/climate-action-guide-tourism-businesses-and-destinations Climate Actions, Results, and Innovation Since 2019, Machu Picchu has developed a comprehensive decarbonization strategy, achieving an 18.77% reduction in its greenhouse gas (GHG) emissions — from 8,761.89 tCO₂eq in 2019 to 7,117.55 tCO₂eq in 2022. Dieser Wandel wurde durch die Umsetzung innovativer Lösungen und konkreter Maßnahmen ermöglicht, die im Rahmen eines regenerativen Tourismusmodells formuliert wurden. Zu den wichtigsten Schadensbegrenzungsmaßnahmen zählen: Auf über fünf Hektar des Bezirks wurden ökologische Wiederherstellungen und Wiederaufforstungen mit einheimischen Arten durchgeführt, wobei insgesamt 6,596 Bäume gepflanzt wurden. Durch diese Intervention wurden 5,055.17 tCO₂eq erfasst, aufgeteilt auf ökologische Zonen (156 tCO₂eq) und historisch-kulturelle Zonen im Zusammenhang mit dem Tourismus (4,899.17 tCO₂eq). Zur Kreislaufwirtschaft für feste Abfälle in Machu Picchu gehören eine Pyrolyseanlage, die organische Abfälle in Biokohle umwandelt, und eine Biodieselanlage, die Speiseöl wiederverwendet. Der Bezirk verfügt außerdem über eine PET-Presse, Glasbrecher zur Wiederverwendung im Bauwesen und im gesamten Gebiet verteilte Recyclingbehälter. Diese Maßnahmen ermöglichen die Abfallverwertung, reduzieren Emissionen und fördern gute Praktiken bei Anwohnern und Besuchern. Zu den Initiativen für nachhaltigen Transport gehört der Einsatz von Elektrofahrzeugen für die Abfallsammlung, wodurch weitere 40.80 tCO₂eq eingespart werden. Die Messung und das Management der Emissionen (Scope 1, 2 und 3) erfolgen mithilfe wissenschaftlich überprüfbarer Methoden, wobei der Schwerpunkt auf den Emissionen des Scope 1 liegt, die 82.08 % der Gesamtemissionen ausmachen und hauptsächlich aus der Nutzung fossiler Brennstoffe in Touristenzügen stammen, die für 63.49 % aller Emissionen verantwortlich sind. Restemissionen wurden durch den Kauf von 2,155 Emissionszertifikaten aus dem von BAM umgesetzten Projekt REDD+ Brazil Nut Concessions in Madre de Dios ausgeglichen. Dieses Projekt schützt 600,000 Hektar Wald und kommt über 800 Familien zugute. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Sensibilisierungsmaßnahmen für Touristen und Reiseveranstalter, die Förderung erneuerbarer Energien und die Unterstützung nachhaltiger Tourismuspraktiken. Damit wird Machu Picchu als wegweisendes Modell für kohlenstoffarmen Tourismus positioniert, das von den Vereinten Nationen anerkannt und 2024 für seine Klimaleistung erneut zertifiziert wird. Auswirkungen und Anerkennung: Durch öffentlich-private Partnerschaften wurden Emissionsreduzierungen durch eine verstärkte Regierungsführung, Kreislaufwirtschaftssysteme und grüne Infrastruktur ergänzt. Machu Picchu wurde auf der COP16 als Vorzeigeprojekt für regenerativen Tourismus präsentiert, sorgte für eine spontane Medienberichterstattung im Wert von über 5 Millionen US-Dollar und erreichte mehr als 100 Länder. Es wurde als Südamerikas führende Touristenattraktion 2024 ausgezeichnet und auf der UN-Biodiversitätskonferenz hervorgehoben. Die Initiative ist in zweierlei Hinsicht von Bedeutung: Sie reduziert das Klimarisiko und schafft gleichzeitig Mehrwert für Besucher, Gemeinden und Investoren. Wie das One Planet Network (2024) hervorhebt, steht es auch im Einklang mit globalen Rahmenwerken wie der Glasgow Declaration und Climate Neutral Now. Ziel des Projekts ist es, Finanzmittel für den Klimaschutz zu gewinnen und das Modell auf andere Standorte auszuweiten. Fazit: Machu Picchu zeigt, dass selbst fragile Kulturerbestätten Tourismus und Umweltschutz in Einklang bringen können. Mit einer nachgewiesenen Emissionsreduzierung von 18.77 %, der Wiederaufforstung und Innovationen in den Bereichen Abfall und Mobilität ist das Unternehmen ein weltweit führendes Unternehmen im Klimabereich. Die Initiative, die bereits ähnliche Aktionen in Cristo Redentor und dem Taj Mahal inspiriert, stellt ein replizierbares Modell für regenerativen Tourismus dar. Für politische Entscheidungsträger, Unternehmen und Gemeinden bietet der Fall Machu Picchu mehr als nur Inspiration – er ist ein Aufruf zum Handeln: vom extraktiven Tourismus zum erholsamen, klimaverträglichen Reisen überzugehen. Dieser Artikel wurde erstellt vonErika Rumiche, Virna Chavez, Musye Lusen und Ella Baehringer von der Green Initiative Team. Weiterführende Literatur

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Inkaterra: 50 Jahre Pionierarbeit für nachhaltigen Tourismus und globalen Klimaschutz

Inkaterra: 50 Jahre Pionierarbeit für nachhaltigen Tourismus und globalen Klimaschutz

Nur wenige Organisationen haben so viel zur Neugestaltung der Zukunft des Tourismus beigetragen wie Inkaterra, ein wahrer Pionier in Sachen Nachhaltigkeit, Ökotourismus in Peru und Schutz der Artenvielfalt in ganz Lateinamerika. In diesem Jahr feiert Inkaterra sein 50-jähriges Jubiläum. Green Initiative Für unser Team ist es eine Ehre, die außergewöhnliche Reise unseres Partners anzuerkennen und zu feiern – eine Reise, die nicht nur unsere Reiseerfahrung verändert hat, sondern auch unsere Verbindung zur Natur und unseren Beitrag zu einer klima- und naturfreundlicheren Zukunft. Joe Koechlin: Ein Visionär hinter Inkaterras 50-jähriger Geschichte Im Mittelpunkt der 50-jährigen Reise von Inkaterra steht Joe Koechlin, Gründer und treibende Kraft. Seit der Gründung von Inkaterra im Jahr 1975 hat Koechlin neu definiert, was Tourismus sowohl für Reisende als auch für den Planeten bedeuten kann. Seine Überzeugung war von Anfang an klar: Gastfreundschaft muss untrennbar mit Naturschutz, wissenschaftlicher Forschung und Kulturerhaltung verbunden sein. Geleitet von dieser Vision verwandelte Koechlin Inkaterra in eines der weltweit angesehensten Modelle für nachhaltige Hotels und regenerativen Tourismus. Unter seiner Führung hat Koechlins Arbeit auch international große Resonanz gefunden. Seine Stimme hat maßgeblich dazu beigetragen, zu zeigen, wie sich der Privatsektor an den globalen Klimazielen ausrichten und gleichzeitig unvergessliche Reiseerlebnisse bieten kann. Inkaterra feiert 50 bald sein 2025-jähriges Jubiläum und seine Führung inspiriert weiterhin neue Generationen von Hoteliers, Umweltschützern und Reisenden, die sich für eine klima- und naturfreundliche Zukunft einsetzen. Inkaterra: Ein Erbe des Naturschutzes und der Innovation Seit seiner Gründung im Jahr 1975 ist Inkaterra führend im Ökotourismus und Umweltschutz. Durch wissenschaftliche Forschung, Wiederaufforstung und gesellschaftliches Engagement hat die Organisation ein Modell geschaffen, bei dem Gastfreundschaft, Ökotourismus und Naturschutz Hand in Hand gehen. Im Laufe der Jahrzehnte sind ihre Projekte zu internationalen Meilensteinen geworden und haben der Welt gezeigt, dass der Schutz der Biodiversität und die Schaffung von sozialem Wert nicht nur möglich, sondern unerlässlich sind. Die August-Ausgabe des Inkaterra-Newsletters hebt dieses bemerkenswerte Erbe in dem Artikel „Meilensteine ​​zum 50-jährigen Jubiläum von Inkaterra“ hervor und feiert ein halbes Jahrhundert voller Erfolge beim Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes Perus. Von der Pionierarbeit für nachhaltigen Tourismus im Amazonasgebiet bis hin zur Schaffung von Naturschutzprojekten in Cusco und Cabo Blanco inspiriert Inkaterra weiterhin Reiseziele auf der ganzen Welt. Eine strategische Allianz für eine klimapositive Zukunft. Unsere Zusammenarbeit mit Inkaterra basiert auf einer gemeinsamen Vision: Die Tourismusbranche kann den Klimaschutz und die Regeneration von Ökosystemen vorantreiben. Gemeinsam haben wir Erfolge gefeiert, die weltweit Anklang fanden: Forest Friends bei der Wirtschaft von Francesco Wir sind Inkaterra zutiefst dankbar, dass sie unser Projekt hervorgehoben haben Forest Friends in ihrem Newsletter-Artikel „INKATERRA UND GREEN INITIATIVE: GLOBALE ANERKENNUNG FÜR DIE WIEDERHERSTELLUNG VON ÖKOSYSTEMEN“. Forest Friends wurde kürzlich für die Präsentation beim Economy of Francesco Extraordinary Ideas Global Event 2025 ausgewählt, einem von Papst Franziskus inspirierten Treffen, das Führungskräfte, Unternehmer und Changemaker zusammenbringt, um eine neue Wirtschaft aufzubauen, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und dem Gemeinwohl basiert. Diese Anerkennung bezieht sich nicht nur auf unsere Arbeit – sie ist ein Beleg für unser gemeinsames Engagement mit Inkaterra: Wir beweisen, dass Tourismus ein wirksames Instrument für eine positive Transformation von Klima und Natur sein kann. Unterstützen Sie Ihr Unternehmen auf dem Weg zu wertorientierten, klima- und naturfreundlichen Maßnahmen mit Forest Friends. Durch Forest FriendsEinzelpersonen, Unternehmen und Institutionen können ihren CO2050-Fußabdruck berechnen und ausgleichen, indem sie einheimische Bäume pflanzen, die Artenvielfalt schützen und soziale Vorteile in ökologisch wichtigen Regionen wie der Halbinsel Osa (Costa Rica), Madre de Dios (Peru) und darüber hinaus schaffen. Ausblick: Ein gemeinsamer Weg ins Jahr 50. Mit dem Beginn seines XNUMX-jährigen Bestehens feiern wir Inkaterras Vorreiterrolle bei der Verbindung von Wissenschaft, Tourismus und Naturschutz. Gemeinsam entwickeln wir replizierbare Modelle für nachhaltigen Tourismus, die globales Handeln inspirieren und die Ziele der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen direkt unterstützen. Im Namen der Green Initiative und unser globales Forest Friends Wir gratulieren Inkaterra zu diesem historischen Meilenstein. Mögen die nächsten Jahrzehnte noch größere Erfolge im Klimaschutz, beim Erhalt der Biodiversität und im regenerativen Tourismus bringen – für Peru, Lateinamerika und die Welt. Dieser Artikel wurde von Yves Hemelryck von der Green Initiative Team

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